Sellheim -Kuti-Trio
























































































































































































Samstag, 14. September 2019 um 19:30 Uhr


"Schätze aus Ungarn und von anderswo"

Sellheim-Kuti-Trio

László Kuti, Klarinette
(Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker)
Konstantin Sellheim, Viola
Katharina Sellheim, Klavier

Das Sellheim – Kuti – Trio begeistert in Konzerten – u.a.
im Rahmen des Beethovenfestes Bonn - mit melodischdynamischer Spielfreude und attraktiven Programmen
Kritiker und Publikum.
Große Komponisten jeder Epoche hat die ungewöhnliche
Konstellation "Klarinette - Viola - Klavier" fasziniert. Durch die Verschmelzung von dunklen, edlen und sinnlichen mit brillanten, virtuosen und melodischen Klangfarben sind die Ausdrucksmöglichkeiten dieses Ensembles abwechslungs- und facettenreich.
Im Sellheim–Kuti-Trio (Soloklarinettist der Münchner
Philharmoniker) haben sich drei junge Musiker zusammengefunden, die als Solisten und Kammermusiker zu Gast bedeutender Festspiele wie u.a. dem Schleswig- Holstein Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn, dem Heidelberger Frühling und auf internationalen Konzertpodien zu Hause sind.
Die neue CD des Trios „Märchenerzählungen“, erschienen
2016, ist im Handel erhältlich.

„Ein perfekt ausbalancierter Klang und feinfühliges Musizieren…“ (Generalanzeiger Bonn)

Programm:

L. v. Beethoven: (1770-1827)
Trio B-Dur für Klarinette (oder Violine),
Violoncello und Klavier, op.11 („Gassenhauer-Trio“)
Allegretto con brio
Adagio
Thema: Pria ch’io l’impegno. Allegretto

Béla Bartok: (1881-1945)
Rumänische Volkstänze
Jocul cu bâta (Stabtanz). Allegro moderato
Brâul (Rundtanz). Allegro
Pe Loc (Stampftanz). Moderato
Bubiumeana (Kettentanz). Moderato
Poarga românesca (Rumänische Polka)
Allegro
Mâruntel (Zwei Schnelltänze). Allegro
Allegro vivace

Paul Juon: (1872-1940)
Trio-Miniaturen
Rêverie: Molto Adagio
Humoreske: Allegro ma non troppo
Elegie: Andante cantabile
Danse phantastique: Quasi Valse lente

- Pause -

Max Bruch: (1838-1920)
Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier, op. 83
2. Allegro con moto
4. Allegro agitato
5. Rumänische Melodie. Andante
6. Nachtgesang. Andante con moto
7. Allegro vivace, ma non troppo

Robert Schumann: (1810-1856)
Aus: Fünf Stücke im Volkston, op. 102
1. Mit Humor
2. Langsam
5. Stark und markiert

Béla Kovacs: (*1937)
Sholem-alekhem, rov Feidman
Wochenende auf der Herrengasse
Greetings from the Balkan

László Kuti (Klarinette)
Der aus Ungarn stammende Klarinettist László Kuti wuchs in einer musikalischen Familie auf und wirkte bereits als Kind im Bläserensemble seiner Heimatstadt mit.
Nach dem Beginn seines Studiums in Ungarn wechselte László Kuti an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, wo er seine Ausbildung bei Béla Kovács und später bei Gerald Pachinger fortsetzte.
László Kuti ist Gewinner der Concertino Praga International Music Competition, trat schon als junger Musiker in Prag, Wien und Graz auf.
Nach dem Abschluss seines Studiums ging Kuti als Soloklarinettist des neu gegründeten Hyogo Performing Arts Center Symphony Orchestra nach Japan; drei Jahre später verließ er das Orchester, um als Stipendiat der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker mit Wenzel Fuchs zu arbeiten.
Seit 2009 ist László Kuti Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker und ständiger Gast bei den Berliner Philharmonikern, dem DSO Berlin, der Staatskapelle Dresden und der Camerata Salzburg. Wenn er nicht gerade mit dem Orchester um die Welt reist, ist er auch als Solist in Japan, China und Brasilien anzutreffen. Zusätzlich zur Arbeit in der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker unterrichtet er als Klarinetten-Tutor in der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker in Ossiach, gibt Meisterkurse in Korea, Japan und Österreich und ist Dozent des Pacific Music Festival in Sapporo. Seit einigen Jahren tritt er als Kammermusiker auf, unter anderem mit Mitsuko Uchida, Herbert Schuch und Radek Baborák und spielt regelmäßig mit seinem Sellheim-Kuti Trio auf namhaften Festivals wie dem Beethoven Fest Bonn.

Konstantin Sellheim (Viola)
Konstantin Sellheim ist Mitglied der Münchner Philharmoniker, lehrte viele Jahre als Assistent von Prof. Hartmut Rohde an der Universität der Künste Berlin und ist auch als Kammermusiker weltweit unterwegs. Sein Viola-Studium führte ihn 1996 zu Volker Worlitzsch, NDR Radiophilharmonie Hannover, 1999 zu Hartmut Rohde, Universität der Künste Berlin und 2004 zu Nobuko Imai in Amsterdam und Wilfried Strehle, Berliner Philharmoniker. Konstantin Sellheim ist darüber hinaus Dozent internationaler Meisterkurse für Viola und Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe. Besonders hervorzuheben sind der "Internationale Max-Rostal- Wettbewerb Berlin" (2004) und der "Internationale Brahms-Wettbewerb Pörtschach, Österreich" (2002).
Er konzertiert regelmäßig bei wichtigen internationalen Festivals, wie den "Mahler- Festwochen Toblach", den "Berliner Festwochen", den "Wiener Festwochen" sowie dem „Beethovenfest Bonn“. Auch solistisch trat er bereits früh in Erscheinung, unter anderem mit den Hamburger Symphonikern.
Konzertreisen führten ihn durch Europa, die USA und Israel bis nach Japan, Korea und China. Ab 2004 folgte das Engagement bei der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim. Seit 2006 nun ist Konstantin Sellheim Mitglied der Münchner Philharmoniker, engagiert sich dort zudem im Orchestervorstand und übt in der Akademie des Orchesters weitere Lehrtätigkeiten aus. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören neben Katharina Sellheim (Duo Sellheim) auch Michael Schade, Giora Feidman, Igor Levit sowie Gautier Capucon, Martin Stadtfeld, Helmut Deutsch und Michael Barenboim. Mit seinem Streichquartett, dem Philharmonischen Streichquartett München, konzertiert er in Deutschland, Europa und den USA und war 2013 und 2014 zu Gast bei der Barenboim-Said-Foundation in Palästina und Israel zur musikalischen Vermittlung zwischen Israelis und Palästinensern.
Er ist darüber hinaus Gründer und Mitglied des Tertis Viola Ensembles, des Violaquartettes der Münchner Philharmoniker, dessen Debüt-CD im Frühjahr 2011 bei OehmsClassics erschienen ist. Mit seiner Schwester Katharina bildet er das Duo Sellheim, dessen erste CD Anfang 2013 mit einer vielbeachteten Ersteinspielung der Fantasiestücke von Robert Schumann für Viola und Klavier beim Label Musicaphon erschien. Funk- und Fernsehauftritte bei den Sendern NDR, SWR, RBB, 3Sat, Arte, Phoenix, dem WDR sowie im Programm des Bayerischen Rundfunks runden das Bild des Künstlers ab.

Katharina Sellheim (Klavier)
Die Pianistin Katharina Sellheim zeichnet sich durch musikalische Vielseitigkeit aus und wird als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin engagiert. Rezitals und Konzerte mit Orchester gab sie in wichtigen Musikstädten Europas. Sie ist regelmäßig auf internationalen Festivals zu Gast, wie zuletzt beim Beethoven-Fest Bonn, dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Internationalen Musiktagen Goslar, dem Heidelberger Frühling, den Tiroler Festspielen u.a.
Katharina Sellheim ist Klavierpartnerin renommierter Künstler. Zu ihren Partnern zählen Preisträger internationaler Wettbewerbe, Mitglieder der Berliner und Münchner Philharmoniker sowie Sängerinnen und Sänger der Hamburger Staatsoper u.a. Dietrich Fischer-Dieskau engagierte sie für die Begleitung der Konzerte seiner Meisterkurse in Sankt Paul mit Mörike- und Goethe-Liedern von Hugo Wolf. Sie konzertiert zudem regelmäßig im Duo Sellheim mit ihrem Bruder Konstantin Sellheim. Ihre vielbeachtete CD Fantasy, produziert vom Label Musicaphon und dem NDR, mit Werken von Schumann, Hindemith und Rebecca Clarke erschien 2013. Ihre Auftritte werden als Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim NDR, SWR und WDR mitgeschnitten. Und auch mit ihrem Klaviertrio Hannover ist Katharina Sellheim im In-und Ausland zu hören.
Neben ihrer Konzertlaufbahn gibt Katharina Sellheim ihr Wissen gern als Dozentin weiter. Sie unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, lehrte bei Meisterkursen in China, Estland u.a. und folgte der Einladung zu einer Gastdozentur der "Barenboim-Said Foundation", für die sie in Ramallah, Jerusalem und anderen Städten in Palästina und Israel unterrichtete und konzertierte. Außerdem setzt sich die Pianistin im Rahmen des Projektes "Rhapsody in School" für Musikvermittlung ein, geht in Schulen und bringt Kindern und Jugendlichen klassische Musik nahe.

Katharina Sellheim erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Markus Becker und Germaine Mounier in Hannover und Paris. Sie war u.a. Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Zudem ist sie 1. Preisträgerin des Gedok-Musikwettbewerbes. Wichtige Impulse gaben Paul Badura-Skoda und Eckart Sellheim sowie Norman Shetler und Dietrich Fischer-Dieskau.

Bildnachweis: Georg Thum




Veranstaltungsort
Museumshof
Brauckmanns Kerkstieg
29308 Winsen (Aller)